Farbpsychologie blau

Farbpsychologie | blau

‚Blau ist die Farbe des Gefühls‘

Neben Gelb und Rot ist Blau die dritte der Primärfarben und wird mit Himmel oder Wasser assoziiert. Das mag auch der Grund sein, warum Blau als die Farbe des Nicht-Greifbaren, des Gefühls und des Unwirklichen gilt. Im Gegensatz zu den warmen Farben wirkt Blau als kalte Farbe dementsprechend distanziert und weit. So erscheinen beispielsweise Räume, in kühlen Tönen gestaltet, optisch größer als sie tatsächlich sind. Kleinere Räume in einer Wohnung oder einem Haus werden oftmals als Schlafzimmer und Kinderzimmer genutzt. Das liegt meist daran, dass man bei diesen Räumen gerne die Möglichkeit haben möchte, eine gewisse Abgeschiedenheit und Privatsphäre zu gewährleisten. Gerade hier bietet sich Blau als Wandfarbe bzw. Gestalterisches Element geradezu an – auch weil Blau beruhigend wirkt und von vielen die Lieblingsfarbe ist.

Blau ist die Farbe des Gefühls und kann – je nach Farbnuance, Stimmungslage und individuelle Assoziation – einfach alles sein: laut, traurig, entspannt, melancholisch, vital, emotional, verträumt. Die `Blaue Stunde`, der `blaue Montag`, `blaumachen` sind idiomatische Redewendungen, die Blau mit starken Emotionen verbinden. So handelt es sich bei der Blauen Stunde um ein Phänomen nach Sonnenuntergang, bei dem der Himmel bereits in ein Dunkelblau getaucht ist während die Umgebung noch sichtbar erhellt erscheint, was eine ganz besondere Atmosphäre verströmt. Beim Blaumachen dagegen geht es um das außerplanmäßige und unangekündigten Fernbleiben von Verpflichtungen wie etwa Arbeit oder Schule.

Dennoch symbolisiert Blau Objektivität, Vertrauen, Sicherheit und wird daher gerne in der Finanzwelt eingesetzt. Aber auch Sozial Media Plattformen wie Facebook und Twitter machen sich die Macht der Blautöne bei Verwendung in Logo und Firmenpräsentation zunutze. Herrscher schmückten ihre Paläste mit Lapislazuli, einem blau bis blauvioletten Halbedelstein, der bereits seit Jahrtausenden in Afghanistan und seit dem 20. Jahrhundert auch in Chile abgebaut wird. Mosaike und ganze Säulen sollten ihren Räumen auf diese Weise Pracht und Einzigartigkeit verleihen. Dennoch gab es im Alten Rom keinen Begriff für Blau. Bis heute halten es einige Naturvölker wie die Ägypter in der Antike: In ihrem Sprachgebrauch ist blau und grün dasselbe.

Christen dagegen assoziierten mit Blau das Himmlische, das Göttliche. So trägt die Jungfrau Maria auf den meisten Gemälden ein blaues Gewand. Aus der Kunstwelt kennen wir die `Blaue Periode` (1901 bis 1905) Pablo Picassos, die seinen Stil gegründete. Die Maler Franz Marc und Wassily Kandinsky gründeten den Verein `Der Blaue Reiter` (gleichzeitig der Titel eines Gemäldes von Franz Marc) als Gegenbewegung zum Naturalismus.

Blau wirkt appetithemmend, weshalb die Lebensmittelindustrie diese Farbei weitestgehend meidet und stattdessen oftmals auf Grün zurückgreift. Grün dagegen steht für Natur, Gesundheit und schließlich auch Gelassenheit und Erholung. Blautöne und Grüntöne gibt es in mannigfaltigen Farbabstufungen. Sie lassen sich in einem Raum sehr gut kombinieren.

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